Kühlschrank und Vorratsschrank beim Auszug leeren: Gerichte aus Resten
Der Umzugstermin steht fest, die Kartons stapeln sich im Flur, und irgendwann fällt der Blick auf den Kühlschrank. Dort liegen noch angebrochene Milch, ein halbes Glas Senf, drei Eier und der Rest vom Gemüse. Wer jetzt in Panik alles wegwirft und für die letzten Tage neu einkauft, zahlt doppelt: einmal für die Entsorgung, einmal für Lebensmittel, die ohnehin nicht mehr gebraucht werden. Dabei lässt sich fast alles noch verwerten, wenn man ein paar Grundregeln beachtet.
Der entscheidende Schritt ist die Bestandsaufnahme. Zwei Tage vor dem Auszug den gesamten Kühlschrank und den Vorratsschrank auf den Küchentisch räumen, nach Haltbarkeit sortieren und notieren, was tatsächlich noch da ist. Aus dieser Liste entstehen dann Gerichte, die genau die Reste verarbeiten: eine Gemüsepfanne mit Reis, eine Suppe aus allem, was weich geworden ist, oder ein Auflauf mit Nudeln, Käse und Eiern. Wer systematisch vorgeht und die letzten zwei Wochen vor dem Umzug genau plant, kann dabei sogar Geld sparen. Wie das mit einem konkreten Speiseplan funktioniert, zeigt dieser Beitrag zum Thema Vorräte vor dem Umzug aufbrauchen, der Schritt für Schritt erklärt, welche Zutaten sich kombinieren lassen und wie man verhindert, dass am Ende doch wieder etwas verdirbt.
Gewürze, Öle und Konserven sind beim Kochen aus Resten die besten Verbündeten. Eine Handvoll Currypulver verwandelt langweiliges Gemüse in ein vollwertiges Gericht, Sojasauce gibt alten Nudeln neuen Geschmack, und aus Mehl, Eiern und Milch entstehen Pfannkuchen, die sich mit Obst oder Marmelade füllen lassen. Auch Brot vom Vortag muss nicht in den Müll: geröstet wird es zu Croutons, püriert zu Paniermehl, überbacken zu einer schnellen Mahlzeit. Wichtig ist, angebrochene Packungen zuerst zu verbrauchen und den Vorratsschrank nach hinten zu räumen, damit die ältesten Dinge vorne stehen.
Am Ende bleibt oft weniger übrig als gedacht. Was wirklich nicht mehr verwendet werden kann, gehört in die Biotonne oder wird an Nachbarn verschenkt, die sich über ein Glas Marmelade oder eine Packung Kaffee freuen. Wer den Kühlschrank rechtzeitig leert, spart sich am Umzugstag nicht nur das Schleppen schwerer Taschen, sondern startet auch in der neuen Wohnung mit einem sauberen, leeren Kühlschrank – und dem guten Gefühl, nichts verschwendet zu haben.